Linker Klassenhass, alle andere sind Idioten

Linker Klassenhass: „Ihr seid die Dummen.“

Die dummen Rassisten leben im Ghetto, die schlauen Progressiven in den hippen Szenevierteln. Linke haben das Proletariat hinter sich gelassen und hauen munter drauf.

Ein Küchengespräch in der WG. Mein Mitbewohner: „Kennst du eigentlich Menschen, die kein Abitur haben? Außerhalb deiner Familie?“ Ich: „Ja, einer fällt mir sofort ein. Hat an einer Förderschule seinen Hauptschulabschluss gemacht. Cooler, entspannter Typ. Hat Tischler gelernt. Haben aber nur noch selten Kontakt.“ Dann wird’s schon schwierig. Mir fallen zwar noch einige ein. Aber in den meisten Fällen sind es Menschen mit Abitur und im engsten Kreis haben eigentlich alle studiert oder studieren noch. Meine Facebook-Freundesliste beschränkt sich auf Menschen aus diesem Umfeld, alte Schulfreunde und einige Familienmitglieder. Politisch geht es grob in eine Richtung: Mal gemäßigt, mal radikal, aber grundsätzlich progressiv. Wie 99 Prozent aller Menschen in sozialen Netzwerken habe ich mir meine Blase von Gleichgesinnten geschaffen. Und dabei unterbewusst nach Bildungsgrad entschieden. Jetzt könnte man sagen, dass mein tägliches Umfeld die Universität ist, da lässt es sich ja kaum vermeiden, dass der Alltag studentisch geprägt ist. Damit macht man es sich jedoch zu einfach. Wer dann auch noch aus einer Akademiker-Familie kommt, versinkt gänzlich in einem bürgerlichen (liberalen) Umfeld.

Alles was wir bei Facebook, Twitter etc. teilen, in der Hoffnung dadurch irgendetwas zu erreichen, verfängt in dieser Blase. Sich über die AfD aufregen oder belustigen, über Nazi-Anschläge, über reaktionäre Gesetzesentscheidungen, oder positiv über Geflüchtete berichten: All das generiert zwar die psychosoziale Währung der Gegenwart („Likes“), letztlich jedoch tendiert der Fortschritt, den wir eigentlich bezwecken, gegen Null. Wir agieren wie Parteien, die ja Wahlkampf auch nur dafür veranstalten, ihre Stammwählerschaft zu mobilisieren, nicht aber, um andere zu überzeugen. Der Glaube, wir lebten in postideologischen Zeiten, bleibt ein Hirngespinst, ein Wunschgedanke. Alle haben ein Weltbild, eine Ideologie, die sie im Netz zu bestätigen suchen. Anhänger der AfD und radikalerer Ausrichtungen finden ihre Meinung bei Compact, PI, Jebsen & Co. bestätigt. Linke bei Campact, taz und Gregor Gysi. Kaum jemand informiert sich umfassend, kritisch. Vereinzelt fallen wir gar auf Anknüpfungspunkte herein. Querfronten. Nationale Sozialisten: Wagenknechte.

Polemisch als Amtssprache

Innerhalb unserer Blase ist es en vogue geworden, sich über die jeweils anderen zu amüsieren, sie zu verspotten. Polemisch wird zur Amtssprache. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass ein zu einer oder mehrerer Thematiken diametral denkendes Gegenüber personalisiert und durch „aggressive, […], gleichwohl argumentierende Kritik“ bloßgestellt wird. Sie verwendet „emotionale Ausfälle“ und „unsachliche Argumente“ sowie „Überspitzungen, Ironie, Sarkasmus, Pathos, Beschimpfungen, Anspielungen auf die Körperlichkeit des Gegenübers oder Verballhornung seines Namens“.1 In Ausnahmen kann und darf die Verwendung von Polemik verwendet werden, wenn sie jedoch zur allgemeinen Debattenkultur avanciert, leitet sie das Ende von sachlichen Auseinandersetzungen und den Beginn von ideologischen Grabenkämpfen ein.

Letzteres kann heute beobachtet werden. Rechte brabbeln von „links-grün versifften Gutmenschen“. Linke quacksalbern von „dumpfbackigen Rassismus-Vollidioten aus der Provinz“ oder Ähnlichem. Ohne Ansehen der Person werden Steine wie Vorurteile an die Stirn des Gegenübers geschmissen. Dabei zeigt sich, und das hat Christian Baron in Proleten, Pöbel, Parasiten. Warum die Linken die Arbeiter verachten schön herausgearbeitet, eine bemerkenswerte Vereinfachung linker Argumentation auf den Satz: „Ihr seid einfach ungebildet!2

Klassenhass als Bildungschauvinismus: IHR seid dumm. WIR nicht.

Vollkommen verständlich haben sich die meisten meiner Generation, die auf dem Dorf zur Schule gegangen und dort aufgewachsen sind, nach dem Abschluss, dem Abitur, in die Stadt bewegt. Die Universität war einfacher zu erreichen, das kulturelle Angebot besser. Aus Zeit- und Finanzdruck wurde zu Anfang eine günstige Wohnung in den dichtbebauten Randgebieten gewählt. Als die Gelegenheit günstig erschien, zog man in die Innenstadtteile, die Szeneviertel: die Lieblingsbar und der Stammdöner praktisch nebenan. Das ganze, bisherige, 25-jährige Leben verbrachte man damit, seine Komfortzone zu verbessern, sich in gewisser Weise dem Lebensstandard seiner gesellschaftlichen Schicht der Akademiker anzupassen. Gleichzeitig regte man sich in seiner Peer-Group der Bessersituierten über Gentrifizierung und Segregation auf. Die Doppelmoral der Weltverbesser_innen wird in aller Frühe von der Kapselkaffeemaschine brühend heiß aufgegossen.

Das berühmte Bild, das den arbeitslosen Enddreißiger Harald Ewert zeigt, wie er in Deutschland-Trikot und bepisster Hose den Hitlergruß zeigt, ging um die Welt als Symbol für die „faschistischen Unterschichtenheinis“ und hängt noch heute in vielen linken WGs.3

Abends in der Szenekneipe beim städtischen Bier belustigt man sich über die anderen. In den Greif oder das LT, früher noch ins Fun, geht man nur selten, weil einem das Publik zu proletarisch, zu ungebildet ist. Beim Peter-Weiss-Haus geht man davon aus, dass es studentisch oder zumindest gebildet sei. Gebildet wird synonym zu „so-wie-wir“ verwendet. Wenn jemand in Rostock in Groß Klein, Schmarl (aufgrund des hohen Anteils slawischer Einwohner_innen leicht despektierlich, aber liebevoll meinend Schmarlingrad genannt) oder einem der anderen Plattenbaugebiete wohnt, bekommt er_sie ein mitleidiges Lächeln der Komfortzonenbewohner_innen aus der elitären Innenstadt zu sehen, weil die Person es ja täglich mit dem Prekariat zu tun hat, dem Pöbel, den Ungebildeten, den Nazis. Womit jene rundum die gleichen Menschen meinen.

Die Northface-Jacke ist bestückt mit einem „Support your local Antifa“-Button, aber ein Dorf haben diejenigen schon lange nicht mehr zu Fuß erlebt, außer beim Besuch ihrer Eltern. Bei Facebook werden halbironische Urlaubswarnungen für Usedom ausgesprochen, weil dort 50 Prozent die AfD gewählt haben. Ohne auch nur im Traum daran zu denken, dass ca. zwei Drittel dieser 50 Prozent Protestwähler_innen sind und keine Nazis, im eigentlichen Sinne des Begriffes.

Grafik: Tagesschau http://wahl.tagesschau.de/wahlen/2016-09-04-LT-DE-MV/charts/umfrage-afd/chart_8951844.shtml ))
Grafik: Tagesschau

Die Prinzipien ähneln sich

Der Anteil der Protestwähler_innen ist in MV so hoch, weil es ein Flächenland ist. Die Bevölkerung, die sich seit Jahren vergessen fühlt, bildet einen deutlich größeren Teil als in Ballungsgebieten. Dabei spielt eine von Linken häufig marginalisierte und belächelte psychische Komponente eine besondere Rolle:

Wer in einer Gesellschaft zu den randständigsten Wesen gemacht wurde, wird in Flüchtlingen und Migranten potentiell Menschen sehen, gegenüber denen er sich selbst durch offen zur Schau gestellte Ablehnung aufwerten kann. […] Ein Hartz-IV-Empfänger, der sich ständig mit seiner eigenen Unterlegenheit konfrontiert sieht, wird diese Vorlage gerne annehmen und sich an dem durch die Eliten in Gang gehaltenen rassistischen Spiel aktiv beteiligen.4

Die Rückbesinnung auf die Nation als „positiver Selbstbezug der Marginalisierten“ stellt sich dabei als weiterer willkommener Bezugspunkt heraus. Das Gefühl der Erhabenheit wird der rettende Anker in der Welt der Ohnmacht und Selbstbewusstseinslosigkeit.

Das Prinzip nutzen auch Linke, die sich in der Mittelschicht sehen. Denn nichts Anderes ist es, was sie tun, wenn sie sich vom „ungebildeten Pöbel“ abheben. Sie suchen ein Gefühl der Erhabenheit, da sie sich ebenfalls in einem Gefühl der Ohnmacht gegenüber der politischen Elite sehen. Auch sie fühlen sich im Politischen des Neoliberalismus nicht ausreichend repräsentiert. Statt Verantwortung zu übernehmen und etwas dagegen zu tun, zieht man sich in die eigene Blase der selbsternannten Cosmopoliten zurück und drischt scheinbar heimlich auf die „Ungebildeten“ ein. Doch: „[Beispielsweise] Flüchtlinge gegen die deutsche Unterschicht auszuspielen, hieße, auf eine Strategie rassistischer wie klassistischer Politik hereinzufallen.“5

Was ist hier eigentlich das Problem?

Meine Eltern sind klassische Arbeiter der Generation, die die Einheit mit vielen negativen Erfahrungen verbindet. Mein Vater ist gelernter Maurer (POS-Abschluss), seit einem Schlaganfall und unzähligen Praktika in Baumärkten arbeitet er halbtags als Hausmeister. Dass er mit über 50 sogar im Wohnort eine Stelle bekommen hat, kann als Glücksfall gesehen werden. Meine Mutter hat zwar eine landwirtschaftliche Ausbildung mit Abitur, wurde aber im zweiten Semester Pflanzenproduktion exmatrikuliert, sie war zu oft durchgefallen. Nach der deutschen Einheit hat sie jahrelang an der Kasse gesessen. Die Auflösung des Systems hatte sie ihren Job gekostet. Irgendwann wurde es ihr zu viel. Sie wollte wieder in die Landwirtschaft. Ein paar Jahre hat sie Kühe gemolken. Nachtschichten, Überstunden unbezahlt. Nun hat sie wieder eine Stelle in der Schweineproduktion. Das hat sie gelernt. Die Bezahlung ist weiterhin keinen Jubel wert, wie überall in der Branche, aber sie scheint wieder halbwegs zufrieden zu sein.

Beide haben längere Phasen der Depression hinter sich. Um das festzustellen, braucht man kein Arzt zu sein. Sie sind die Prototypen der abgehängten Arbeiterschaft: Man findet irgendwie einen Arbeitsplatz, zufrieden ist man damit nicht; die Finanzen sind zum Leben ausreichend, große Sprünge bleiben aus. Sie haben ihr ganzes Leben nur gegeben. Das mag in ihrer DDR-Sozialisation liegen. Genommen wird nur, wenn dafür auch etwas gegeben wird. Man mag es nicht, in der Schuld zu stehen. „Du sollst es mal besser haben als wir“ ist ihre Lebensmotivation. Natürlich sind sie mit der Flüchtlingspolitik in Deutschland nicht zufrieden. Da fällt dann der ein oder andere Spruch, der die linke Peer-Group zur Entfreundung bewegen würde.

Dennoch haben meine Eltern genau das nicht vergessen, was viele selbsternannte Linke hinter sich gelassen haben. Bei Letzteren zählt nur noch, dass man den „dreiminütigen Test„, indem man beweisen muss, „dass man kein Rechter, nicht xenophob und auch für offene Grenzen ist6 , besteht. Nebenbei laufen auch sie weiter der „neoliberalen Morrübe7 der Leistungsgesellschaft hinterher, die sie nie kriegen werden. Meine Eltern dagegen wissen noch, dass der „Grund allen Übels in der Welt“ das Verteilungsproblem ist. Ihnen ging es zwar gut in der DDR, aber sie sind sich der negativen Seiten der Diktatur bewusst und wissen noch, um was es beim Sozialismus im Kern eigentlich ging. „Was wunderst du dich so über die AfD-Wähler?“, haben sie mich gefragt. „Wenn alle was vom Kuchen hätten, würden die Leute ihre Probleme nicht auf Randgruppen projezieren …“

„Mit 390 Euro Hartz kommt man nicht weit im Bio-Markt.“8

Studentische Weltverbesserer haben sich auf Vegetarismus und BIO-Lebensmittel zurückgezogen. Klar, ist Konsumverantwortung richtig und wichtig. Sie aber von Menschen zu erwarten, die sich diesen Lebensstil nicht dauerhaft und konsequent leisten können, offenbart eine gewisse Scheuklappenmentalität. Vor allem löst es das Gesamtproblem nicht. Die meisten Menschen interessieren sich nicht für die Probleme anderer, wenn sie selbst zu viele haben. Das mag in den Augen von Idealisten egoistisch sein, am Ende ist es menschlich. Wir sind schließlich auch in die coole Innenstadt gezogen, weil es uns draußen zu „asozial“ war.

Vieles davon beschreibt nicht nur Menschen in meinem Dunstkreis, sondern in großen Teilen mich selbst. Doch unsere Arroganz ekelt mich so langsam an.


Cover: txmx 2 // CC BC-NC-ND 2.0

  1. Schneiders, Th. G.: Die Schattenseite der Islamkritik. Darlegung und Analyse der Argumentationsstrategien bei Henryk M. Broder, Ralph Giordano, Necla Kelek, Alice Schwarzer und anderen, in: Ders. [Hg.]: Islamfeindlichkeit. Wenn die Grenzen der Kritik verschwimmen, 2., akt. und erw. Aufl., Wiesbaden 2010, S. 418. []
  2. Baron, Chr.: Ihr seid einfach ungebildet, in: konkret Nr. 9, 2016, S. 44-46. []
  3. Ebd., S. 45. []
  4. Ebd. []
  5. Ebd. []
  6. Ebd., S. 46 []
  7. Hagen Rether, LIEBE 5 []
  8. Kraftklub: Drei Schüsse in die Luft []

4 Kommentare

  1. Ich bin nicht mehr häufig bei Facebook, weil es mir auf den Keks geht, ständig von irgendwelchen Bekannten und Freunden gesagt zu bekommen, wie ich zu denken habe. Kommentieren tue ich sowieso schon länger nicht mehr. Auf deinen Artikel bin ich gestoßen, weil ein paar Facebook-Freunde einen Kommentar geschrieben hatten, die auf einen Hasstext auf die Linken schließen ließen – nur der Name der Seite schien dazu so gar nicht zu passen… also habe ich mir das Ganze doch mal genauer angesehen und ich muss sagen: danke. Für diesen wohl durchdachten (und fundierten) Kommentar, der mir aus der Seele spricht und in dem ich dennoch ein paar Sachen gefunden habe, die mich zum Nachdenken angeregt haben. Schade, dass du dich beim Titel dann doch zu einer Provokation hast hinreißen lassen (Oder war die Zweideutigkeit unbeabsichtigt?). Ich befürchte, dass das genau die Leute abschreckt, die du eigentlich erreichen wolltest – denn wie du schriebst, ist es nie eine gute Diskussionsgrundlage, dem Gegenüber Dummheit zu unterstellen.
    Dennoch lesenswert und noch einmal vielen Dank !

    1. Author

      Hallo, Julia, ich danke dir für deine Hinweise und deinen Zuspruch. Der Titel ist tatsächlich etwas irreführend. Ich denke, ein paar Anführungszeichen sollten das Problem beheben. Ist natürlich bezeichnend, wenn jetzt jemand meinen Text nutzt, um damit Stimmung gegen Linke zu machen. Oder zumindest merkwürdige Sachen damit zu veranstalten. Zeigt wieder, wie wenig Menschen mehr als den Titel lesen.
      Falls du dich weiter mit dem Thema befassen möchtest, kann ich die aktuelle LeMonde diplomatique empfehlen (12.12.2016, Bahnhofsbuchhandlung oder Pressezentren, nicht im Supermarkt erhältlich) oder das im Blogtext erwähnte Buch von Christian Baron.

      PS: Wenn du willst, folg mir doch bei Twitter oder Facebook. :) Ich mülle deine Timeline auch nicht zu. Es kommt selten vor, dass ich etwas poste. Die meisten Sachen hat man dann ja sowieso nur doppelt und dreifach auf der Pinnwand.

  2. Das ist nett geschrieben, aber vieleicht etwas flach gedacht. Natürlich hat die Hinwendung zur AFD etwas mit Bildung zu tun, aber nicht nur. Opfermentalitäten entstehen sowohl bei mehr als auch bei weniger Bedrängten und das Proletariat ist bedrängt, wie im Neoliberalen Kapitalismus gar nicht anders möglich. Eine „Rettung der verloren Seelen“ durch häufigeres besuchen von Dörfern ist vermutlich nicht hilfreich. Die Entfremdung der Verlierern des Neoliberalismus von linken Ideen wird nicht aufgehalten, wenn Frau Wagenknecht die Parolen der rechten Populisten wiederholt (auch wenn sie es nicht so meint). Ich denke es fehlen zwei knackige Elemente: Eine Utopie der besseren Gesellschaft und Emotionalität, die den Kampf ebendafür mit „Energie“ versorgen könnte.

    1. Author

      Vielen Dank für den Kommentar. Ich möchte noch auf ein paar Dinge eingehen, um keinen falschen Eindruck zu hinterlassen. ☺
      Niemand hat behauptet, dass die Zuwendung zur AfD (nur) etwas mit Bildung zu tun hat. Im Gegenteil. Es gibt genug Gegenbeispiele, wie zum Beispiel der Greifswalder Jura-Dozent, der für die AfD kandidiert hat.
      Dass es Opfermentalitäten überall gibt, habe ich im Text ebenso angedeutet und nicht verneint.
      Außerdem wurde niemals behauptet, dass der Besuch im Dorf etwas an der Situation mit der AfD ändern würde.
      Auch Wagenknecht halte ich für die völlig falsche Besetzung…
      Im letzten Punkt sind wir uns allerdings sehr einig. :)
      In diesem Text geht es nicht darum, wie man mit der AfD fertig wird, sondern vor allem darum, dass sich linke Weltverbesserer von der „normalen“ Bevölkerung abkapseln und sich dann darüber wundern, dass sich die Arbeiter_innen eine neue Gruppe suchen, in der sie sich gehört „fühlen“.

      Ich wünsche Frohe Weihnachten und schon mal ein (hoffentlich) frohes neues Jahr. ☺

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