Die Suche nach dem verlorenen Journalismus

Der Journalismus hat ein Problem: mangelnde Glaubwürdigkeit. Von Aluhutträger_innen bis Maxi Mustermann wettern eigentlich alle über schlechte Zeitungen und Zeitschriften. Irgendwelche Alternativen?

In den letzten Jahren hat sich der Umgang mit der Presse massiv verändert. Aufgebrachte Bürger_innen – zumeist aus dem Milieu der neuen Montagsdemonstrationen oder PEGIDA – unterstellen, die deutsche Medienlandschaft sei systematisch staatstreu und würde Tatsachen aus Propagandazwecken absichtlich falsch darstellen oder weglassen. #LÜGENPRESSE. Dass der begnadete Hetzer der ARD, Rainald Becker, nun auch der Chefredakteur des ersten deutschen Fernsehens geworden ist, tut sein Übriges zu diesem Eindruck.

Aber auch differenzierter denkende Geister berichten häufig von einer persönlichen Neuorientierung und der Suche nach anderen, „objektiven“ Medien, da auch sie gewisse Tendenzen beobachten. Die Notwendigkeit, mehrere Zeitungen zur Information heranzuziehen, steht deutlicher im Vordergrund, als es vor einigen Jahren der Fall war.

Grundsätzlich scheint die Schnelllebigkeit – der Zwang, die Information direkt nach dem Ereignis verbreiten zu müssen – ein Problem zu sein. In erster Linie die sogenannte „Yellow Press“, also der Boulevard, nutzt dies zusätzlich aus, um mit ihren Nachrichten auch noch Politik zu betreiben. Besonders die BILD-ZEITUNG hat sich mit ihrer Hetz-Kampagne gegen Griechenland völlig disqualifiziert. Wo Pressefreiheit aufhört und Volksverhetzung beginnt, ist hier exemplarisch zu beobachten. Der „Völkische Beobachter der BRD“ titelte am 7. Juli 2015 [Für die korrekte Darstellung muss Tracking durch das „Facebook Social Plugin“ erlaubt werden. Ansonsten ist der Post auch direkt hier zu finden.]:

Die Faszination, die dennoch von diesem Blatt ausgeht, ist nach „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ von Heinrich Böll zum Allgemeinen Umgang mit Opfern und Tätern in den Medien, „Der Aufmacher“ von Günther Wallraff über die Entstehung von „Nachrichten“ in der BILD-Redaktion oder auch Max Goldts Text „Mein Nachbar und der Zynismus“ aus Der Krapfen auf dem Sims, einfach nicht nachzuvollziehen. Aus Letzterem stammt folgendes Zitat über die BILD:

„Diese Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muß so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun.“

Doch auch andere Zeitungen in Deutschland schaffen es nicht, wenn schon nicht objektiv, so doch zumindest differenziert zu berichten. In Zeiten des Höhepunktes der Krise in der Ukraine zeigten unter anderem Titelblätter des SPIEGEL oder auch der ZEIT Schlagzeilen, die sich kaum hinter der Kriegsrhetorik der 1910er und 1930er zu verstecken brauchen.

Dass die Berichterstattung in den großen Redaktionen der SÜDDEUTSCHEN, der ZEIT, der FAZ oder der WELT zu bestimmten Themen auch deshalb relativ einseitig NATO-freundlich war und ist, weil die namhaften Redakteure und Chefs gleichzeitig in transatlantischen Thinktanks sitzen, haben Max Uthoff und Claus von Wagner in der Anstalt im April 2014 erfolgreich zur Schau gestellt.

Anstalt_Joffe
transatlantische Thinktanks/Lobbygruppen und ihre namhaften Mitglieder aus der deutschen Journaille (Quelle: Screenshot bei ca. Minute 38)

Gegen die Schlussfolgerung einiger, dass die deutsche Presse systematisch linientreu agiere, sprechen jedoch Fakten, die gesammelt werden können, beschäftigt man sich mit der Entstehung von Informationen und ihrer Darstellung. Zusätzlich weisen auch genug Medien, die entgegen dieser recht einseitigen Berichterstattung informieren, auf das Gegenteil hin.

1. Journalist-/in ist keine geschützte Berufsgruppe. Jede_r darf sich so bezeichnen und sobald in irgendeiner Weise publiziert wird, kann ein Presseausweis beantragt werden. Es gibt keine IHK-Ausbildung dafür. Es kann also angenommen werden, dass viele das Handwerk der Recherche nie gelernt haben und dennoch für einschlägige Zeitungen arbeiten – dementsprechend fallen dann manchmal auch die Ergebnisse aus.

2. Aufgrund des Personalmangels in den Redaktionen und der mangelnden Zeit, besonders bei Tageszeitungen, für eine eigene Recherche, greifen die meisten Redaktionen auf Pressemitteilungen und Informationen der Nachrichtenagenturen zurück. Daraus ein neutrales, möglichst realitätsnahes Bild zu ersinnen, ist nicht nur äußerst schwierig, sondern nahezu unmöglich. Man muss der Nachricht der Presseagentur (zum Beispiel dpa oder Reuters) grundsätzlich vertrauen. Da man nicht überprüfen kann, woher die dort verbreiteten Informationen wirklich stammen, können sich alle denken: Nicht alles, was verbreitet wird, entspricht der Realität. Hier und da stimmen – durch Flüchtigkeitsfehler oder absichtliche Fälschung sei dahingestellt – die Zahlen nicht, anderswo werden Übersetzungsfehler gemacht oder durch Kürzungen Informationen verfälscht.

3. Letztlich werden Nachrichten von Menschen gemacht. Diese haben immer eine eigene Meinung, eine eigene Sicht der Dinge. Objektivität ist ein Konstrukt, dass unter Individuen nicht erlebbar gemacht werden kann. Ein Artikel kann demnach nie objektiv, sondern nur differenziert sein. Aufgabe von Journalist_innen ist es im Allgemeinen (wie übrigens auch bei Geisteswissenschaftler_innen) die eigene Sicht der Dinge möglichst klein zu halten, bei gleichzeitiger Darstellung von möglichst vielen verschiedenen Perspektiven, um ein umfassendes Bild der Dinge zu gestalten. Das kann nicht immer gelingen. In Glossen, Kolumnen, Kommentaren ist das auch gar nicht immer gewollt. Meinungen dürfen jedoch nicht als Tatsachen dargestellt werden, was leider zu häufig passiert.

4. Leser_innen waren meist nicht am Geschehen beteiligt. Das Problem der Schreibenden ist jedoch, dass sie (häufig) vor Ort waren (so sie denn wirklich recherchiert haben). Informationen, die Journalist_innen daher für trivial halten und deshalb nicht in die Meldung einfließen lassen, können den Leser_innen jedoch gerade die eine Verknüpfung zum Verständnis der Zusammenhänge vorenthalten.

5. Die Zeit. Hier geht es nicht um Josef Joffes „Regionalausgabe der NATO-Pressestelle“, sondern um den Fakt, dass in einer globalen, vernetzten Welt und durch den Rückgang der Printmedien gegenüber den Digitalmedien ein zeitlicher Druck auf Journalist_innen lastet oder zumindest lasten kann. Die Leser_innen gieren nach sofortiger Information. Immer und überall kann per Internet auf Informationen zugegriffen werden. Wenn nach einem Ereignis nicht sofort ein Abriss auf SPIEGEL-ONLINE erscheint, sind viele Menschen enttäuscht. Der Journalismus wird gezwungen, die Nachfrage zu erfüllen und zu liefern, spart dabei aber zwangsläufig die zeitintensive Recherche ein oder verkürzt sie zumindest. Texte reifen zur Überarbeitung nicht mehr nach, sondern werden sofort veröffentlicht und zur Not im Nachhinein korrigiert. Die Leser_innen haben den Text aber schon lange gelesen und sich, aufgrund der Fehler, eine die Realität meist verkennende Meinung gebildet.

Die eine Lösung des Problems gibt es nicht. Was es gibt, sind Alternativen. Damit meine ich nicht zweifelhafte, verbitterte Schreihälse à la Ken Jebsen, sondern zum Beispiel qualitative Zeitungen, die sich dem Diktat der Schnelllebigkeit entzogen haben und sich auf das eigentlich gedachte Kerngeschäft des Journalismus konzentrieren. Eine soll kurz vorgestellt werden:

Le Monde diplomatique, Juni '15
Le Monde diplomatique, Juni ’15

Im Feld des globalen Geschehens sticht die Le Monde diplomatique (LMd) deutlich aus dem deutschen Zeitungsmief heraus. Sie erscheint monatlich und gehört in ihrer deutschen Ausgabe rechtlich gesehen zur taz, also einer Genossenschaft und keinem Konzern, der auf möglichst großen Gewinn aus ist. Die Ausgaben sind ca. 24 Seiten stark und beinhalten um die zwölf Artikel.

Die Zeitung bringt mehrere Vorteile: Ihre Textmasse und Erscheinungsweise lassen es zu, dass auch wirklich alles innerhalb des Veröffentlichungszeitraumes gelesen werden kann. Wochenzeitungen wie DIE ZEIT werden die meisten Leser_innen, ob der Fülle, zu 98 Prozent ungenutzt wegschmeißen. Jedenfalls war dies bei mir selbst immer so.

Weitere positive Merkmale der LMd: Die Autor_innen sind international, was eine eindimensional-nationale Sicht von Grund auf eher verhindert. Die Geschichten sind umfassend recherchiert – das suggeriert zumindest die inhaltliche Breite – was auch durch die Erscheinungsweise begünstigt wird. Es werden historische, aktuelle und vor allem verschiedene Perspektiven zu einem Thema beleuchtet. Die Autor_innen vergessen dabei jedoch nicht, persönliche Ideen für Handlungsalternativen aufzuzeigen, die zur Diskussion stünden.

Quellen zum Artikel "Grexit und was dann?" von Niels Kadritzke, Juni '15
Quellen zum Artikel „Grexit und was dann?“ von Niels Kadritzke, Juni ’15

In den bekannten deutschen Zeitungen werden in der Regel keine Quellen (Ausnahme: Fotos/Grafiken) angegeben. Das ist nicht nur unwissenschaftlich, sondern auch unvorteilhaft für die Leser_innen, denn es macht jegliche Überprüfung aufwendig bis unmöglich. Nicht so in der LMd. Hier finden sich jeweils am Artikelende sämtliche Quellen- und Literaturangaben, ausgenommen natürlich Informant_innen (s. Quellenschutz).

Wer sich nur über ein bestimmtes Thema informieren möchte, der kann sich mit den Sammelbänden EDITION LE MONDE diplomatique aushelfen. Dort ediert die LMd-Redaktion grafisch aufgefrischt Artikel aus alten Ausgaben, sowie zusätzliche Texte von Wissenschaftler_innen und weiteren Fachleuten zum jeweiligen Thema. Von den Editionen gibt es bereits 17 Ausgaben, die sich beispielsweise mit Überwachung, besonderen Regionen wie Afghanistan oder der Nahrungsmittelindustrie beschäftigen.

Drei Beispielausgaben der EDITON - LE MONDE diplomatique
Drei Beispielausgaben der EDITON – LE MONDE diplomatique
LMd-Rubrik
Beispiel aus der Ausgabe Juni ’15

Ein Paradoxon, das aber gleichzeitig das herausragende Merkmal der LMd darstellt, ist das Verhältnis der Berichte in der LMd zum Erscheinen selbiger Themen in sämtlichen Nachrichten. Obwohl die LMd nur monatlich erscheint und daher eigentlich ein Aktualitätsproblem haben müsste, beleuchtet sie die meisten Themen, bevor sie überhaupt in den Nachrichten erscheinen. Das hat seine Gründe. Die Themenauswahl betrifft meist gesellschaftliche Entwicklungen in aller Welt, die in den Nachrichten erst auftreten, wenn sie akut werden oder ihre Auswirkungen auch hier spürbar sind. Der Katastrophenaufschrei ist Kern der gewinnorientierten Nachrichten, weil sich damit das meiste Geld verdienen lässt.

Die LMd hat daraus eine eigene Rubrik gemacht. In jeder Ausgabe findet sich dort (mindestens) ein Thema, das in dem jeweiligen Monat gerade für ein paar Tage in den Nachrichten war, mit dem Verweis, wann die LMd bereits darüber berichtet hat. Dies mag arrogant wirken, ist letztendlich aber schlicht angemessen selbstbewusst und konsequent. Vor allem sollte es der Medienlandschaft und den Konsument_innen zu denken geben.

Die LMd stellt jedoch nur ein Beispiel dar. Und nein, ich bekomme für die Vorstellung kein Geld. Es darf als rein persönliche Empfehlung aufgefasst werden, denn nichts Weiteres war hier beabsichtigt. Ob die dargestellte Verfahrensweise auch im Bereich Lokaljournalismus funktionieren würde, wird sich zeigen.

Cover: Andreas Wecker cc by-nc-nd 2.0

2 Kommentare

  1. Wow, ein Artikel, der mir wirklich aus dem Herzen spricht :-)
    Ergänzen möchte ich noch, dass gerade auch in unseren hiesigen lokalen Medien (OZ, NNN, SVZ, …) aus meiner Sicht ähnliche Probleme auftreten. Eine differentierte Darstellung und (meinetwegen) Abwegung/Bewertung durch Redaktion findet kaum noch statt. Häufig scheint es, werden wenige Fetzen als Grundlage genommen und danach geurteilt, ohne etwaigen Gegenseiten oder andere Beteiligte zu Wort kommen zu lassen.

    Ich glaube da auch nicht an die große Verschwörung, aber einer Systematik dahingehend, dass eben preiswert produziert/publizuert wird, wie du es ja selbst geschrieben hast. Kaum Diversität oder lokale Recherche, stattdessen Effekthascherei durch Unfallfotos usw.

    Wer mal selber mit Medien zu tun hatte, kennt das vielleicht, dass die Journalisten eben eine Geschichte erzählen wollen und nicht nur Fakten darlegen wollen. Gerade wenn dann Interviews nur noch für O-Töne genutzt werden, kommt es meines Erachtens häufig zu völlig falschen Betonung von Aspekten und damit falschen Schlüssen. Im Talk „Die Wahrheit und was wirklich passierte“, oder auch alternativlos.org wird das ja sehr interessant hinterlegt, warum das möglicherweise so ist.

    Leider habe aber auch ich keine Lösung des Dilemmas parat :-(
    Auch die öffentlich-rechtlichen haben meiner Meinung nach sehr ähnliche Symptome und reduzieren Kritik und ausführliche Diskurse auf wenige Sendungen außerhalb der primetime. Genossenschaften wie TAZ sind interessant, schaffen aber IMHO auch nicht den Spagat einer politisch übergreifenden Betrachtung. Interessant (aber auch „gefährlich“) die sicherlich die Bundeszentrale für politische Bildung und ihre Magazine. Aber eben noch viel weniger unabhängig.

    Dann gibts ja noch die kleinen Angebite wie krautreporter.de , Jung&Naiv, oder hyperlokal wie das-ist-rostock.de, dieschweriner.de, welche sich anscheinend zumindest bemühen in einige der genannten Fallen nicht zu tapsen. Ob das aufgrund der finanziellen Abhängigkeiten klappt, dass muss wohl Jahr für Jahr aufs neue gezeigt werden.

    Vielleicht hilft an der Stelle einfach Ehrlichkeit? Man braucht halt für Recherche etc. einfach ein vernünftiges Budget und wird bei kleiner Personaldecke nur 2..3 wirklich recherchierte Artikel in der Woche schaffen. Na und? Für mehr haben wir Leser durch den information-overload doch eh kaum noch Zeit, ist das also ein Nachteil? Und in Zeiten von crowdfunding wird ja offenkundig, dass Leute für gute Ideen durchaus bereit sind Geld zu spenden. Und freier unabhängiger, aber auch transparenter Journalismus, das wäre doch was?
    Echt tragisch ist in meinen Augen, dass die öffentlich-rechtlichen trotz der gigantischen Ausgaben und der Einschränkungen gegenüber den Privaten Medien es nicht schaffen sich die Unabhängigkeit gegenüber Politik und Konzernen zu sichern und Leute einfach zu informieren.

    Was wohl nur bleibt ist selbst mehr Primärquellen anzuzapfen. Das heißt wissen wo was abgeht und selber hinstapfen und sich eine Meinung vor Ort bilden :-)

    P.S. Ihr habt übrigens auch keine Quellen und Links ;-)

    1. Author

      Liebe_r MM,

      vielen Dank für die Blumen :)

      Vielleicht noch einige Sätze zu deinen Anmerkungen:

      Grundsätzlich gilt, alles was geschrieben wird, sollte kritisch gelesen werden. Ich kann die TAZ lesen, und trotzdem nicht alles gut finden, was dort steht. Das Einfache an der TAZ ist, dass sie offen zugibt „linken“ Journalismus zu betreiben. Das macht es den Leser_innen möglich, Artikel auf eine bestimmte Ausrichtung hin zu lesen.

      In anderen Zeitschriften mach die nicht ganz klare Ausrichtung ein Verständnis auch schwierig. Ausgewogenheit im Politischen macht sich bei Medien auch deshalb schlecht, weil durch die Platzierung im Medien eine Priorität gesetzt wird. Der konservative Text auf der Titelseite, der progressive auf Seite zwei. Das ist ungefähr das System, dass auch die Fernsehsender verfolgen. Zur Primetime leichte Unterhaltung und die wirkliche Gesellschaftskritik oder gut recherchierte Reportagen, zum Beispiel von Monitor, kommt meist, wenn die arbeitende Bevölkerung längst im Bett ist.

      Der Zwang zu senden, was die Masse sehen will, ist einerseits eine billige Ausrede, kritisches zur Primetime zu verhindern und lieber einen tendenziösen Brennpunkt zu zeigen. Anderseits kennt man aus der eigenen Erfahrung, dass nach einem harten Tag selten die Lust auf geistige Forderung besteht. Schwieriges Unterfangen also.

      Krautreporter beobachte ich ebenfalls seit dem Start, bin mir aber noch nicht sicher, was für eine Meinung ich dazu haben soll. Also, ob es eine gute Art von Journalismus ist oder nicht. Und ich bin auch gespannt, ob sie das zweite Jahr finanzieren können.

      Jung&Naiv verfolge ich regelmäßig. Die Fragen auf der Bundespressekonferenz sind ja schon legendär – von den Antworten ganz zu schweigen. Die Einzel-Interviews wurden jedoch in letzter Zeit irgendwie tendenziöser. Man bekam das Gefühl, er lud seine Lieblinge ein und konnte das nicht immer verbergen. Wie im Beitrag oben schon geschrieben, ist das aber nichts besonders, sondern ganz menschlich. Sollte man aber vermeiden.

      Danke für den Hinweis zu den Links und Quellen. Dadurch ist mir auch aufgefallen, dass ein Bild noch keine Quelle hatte.

      PS: Pluralis Majestatis schmeichelt mir ja sehr, aber ich schreib hier allein, daher muss man mich nicht im Plural ansprechen ;)

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